Das Leuchten in der Dämmerung – Rembrandt in Leipzig. Eine Impression

Es ist geschafft. „Ich bin drin!“, denkt man freudig und muss dabei unwillkürlich an den ikonischen Werbespot mit einem populären Tennisspieler denken, der seinerzeit selbiges verkündete, nur dass dieser zur Welt des World Wide Web Einlass erhielt statt in eine Ausstellung, die den berühmtesten und einflussreichten Maler des 17. Jahrhunderts repräsentiert. „Impuls Rembrandt – Lehrer, Stratege, Bestseller“ so der Titel der Ausstellung, mit der vom 03. Oktober – 26. Januar 2025 das 20-jährige Jubiläum des Neubaus des Museums der bildenden Künste Leipzig begangen wurde. 142 Gemälde, Zeichnungen und Radierungen wurden dafür weltweit zusammengetragen, von denen rund 60 Werke von Rembrandt selbst stammen. Die anderen Stücke entstanden in seiner Werkstatt oder sind Arbeiten von Zeitgenossen, darunter auch Stücke aus dem Bestand des Leipziger Museums.

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Von Nachtmahren und Traumgestalten

Der Mensch verschläft ein Drittel seines Lebens und das ist auch gut so. Wir brauchen den Schlaf zur körperlichen und seelischen Regeneration. Im Schlaf verarbeiten wir die Ereignisse des Tages, wir setzen uns mit Ängsten auseinander oder finden Lösungen für Probleme. Schlaf kann auch kreative Ideen freisetzen. Wenn wir schlecht schlafen, werden wir unausgeglichen, unsere Aufmerksamkeit ist herabgesetzt, wir sind müde, können uns schlechter konzentrieren und auch für unseren Körper bedeutet verminderter Schlaf (vor allem, wenn er anhaltend ist) Schwerstarbeit. Im schlimmsten Fall drohen Bluthochdruck, Herzinfarkte oder Depressionen. Die Liste der Krankheiten, die im Zusammenhang mit Schlafunregelmäßigkeiten auftreten, ist lang geworden. Allerdings gelten Schlaflosigkeit, schlechter Schlaf oder Probleme mit dem Einschlafen längst als Volkskrankheiten. Der Schlafzyklus jedes Menschen, ob wir also Eulen sind oder doch eher Lerchen, ist individuell. Und auch welche Einschlafrituale man wählt, um sich sprichwörtlich in Morpheus Arme gleiten zu lassen (aktuelle Studien empfehlen dafür u. a. den Verzehr von zwei reifen Kiwis), ist jedem von uns selbst überlassen. Allerdings gilt nach wie vor: der Schlaf ist (immer noch) an die Nacht gebunden. Wir brauchen also nicht nur den Schlaf, sondern auch die Dunkelheit zur Erholung.

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